Man unterscheidet Natur- und Zuchtperlen. Naturperlen entstehen ohne menschlichen Eingriff. Sie sind heutzutage äußerst selten. Die Perlen, die in unserer Zeit angeboten und verkauft werden, sind fast ausschließlich gezüchtet. Sie entstehen im Zusammenwirken von Mensch und Natur. Der Farmer schafft die Bedingungen, die eine Muschel dazu anregen, eine Perle zu bilden. Wir unterscheiden Akoya-, Südsee-, Tahiti- und Süßwasser-Zuchtperlen.
waren die allerersten Zuchtperlen, die vor etwa einem Jahrhundert auf den Markt kamen. Sie werden im Salzwasser gezüchtet und haben typischerweise eine Größe von 6 bis 7 mm. Sie sind meist weiß oder cremefarben und rund. Jahrzehntelang ohne Konkurrenz schmückte die klassische, glänzende, weiße Akoyakette eine ganze Generation. Heute kommen die meisten Akoyas aus Japan und China.
kamen in den 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts auf den Markt. Sie sind meist 9 - 15 mm, können aber einen Durchmesser bis zu 20 mm erreichen. Sie kommen in Weiß-und Goldtönen vor, werden hauptsächlich in Australien, Indonesien und den Philippinen gezüchtet und gelten als der Inbegriff von Luxus.
gibt es erst seit der zweiten Hälfte der 70iger Jahre in nennenswerten Mengen. Gezüchtet werden sie auf den entlegenen Inseln und Atollen von Französisch Polynesien. Sie werden auch als schwarze Südseeperlen bezeichnet und kommen in Farben von silber bis schwarz vor. Aber es gibt sie auch in anderen Tönen, wie blaugrün, gelbgrün, aubergine. Barock oder rund in der Form haben sie einen Durchmesser von 8 - 14 mm. Sie gehören zusammen mit den weißen und goldenen Südseeperlen zu den kostbarsten und teuersten Zuchtperlen.
Wie der Name sagt, werden sie nicht im Meer, sondern in Seen und Flüssen gezüchtet. Im Gegensatz zu den oben genannten Salzwasserperlen haben sie meist keinen eingepflanzten Kern, sondern bestehen ganz aus Perlmutt. Es gibt sie in einer Vielfalt verschiedener Größen, Farben und Formen. Sie können 2 bis 20 mm groß sein und sind neben weiß oft rosé und pfirsichfarben. Nur 1 bis 2% der Ernte sind rund. Sie machen den größten Prozentsatz der gezüchteten Perlen aus und kommen meist aus China.
besteht aus einem natürlichen Produkt. Perlen sind von Natur aus schön und glänzend und brauchen nicht erst wie ein Edelstein geschliffen und bearbeitet zu werden. Perlenschmuck ist klassisch und zeitlos, auf der anderen Seite aber auch aufregend und neu. Nie zuvor gab es eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Arten, Farben und Formen.
Größter Beliebtheit erfreut sich die Perlenkette. Hatte „frau“ früher eine klassische weiße Kette, so gibt es heute Colliers in einer Vielzahl von Farben, Formen, Größen und Designs. Perlenschmuck schmeichelt mit seinem Glanz. Er passt einfach immer und überall.
Perlenketten waren immer Raritäten und ein Luxussymbol für nur wenige. Erst seit es die Möglichkeit gibt, Perlen zu züchten, ist dieser Schmuck für viele Menschen erschwinglich geworden. Heutzutage kann man eine Perlenkette kaufen, die gar nicht viel teurer ist als Modeschmuck, aber es gibt auch Colliers, die viele tausend Euro kosten. Wie kommen diese Preisunterschiede zustande?
Der Preis richtet sich nach Häufigkeit bzw. Seltenheit des Produktes. Ein ganz wichtiger Faktor ist die Form. Runde Perlen machen einen sehr geringen Prozentsatz der Ernte aus, sind aber sehr gesucht und deshalb teurer als andere Formen. Weitere wichtige Kriterien sind der Glanz, die Größe und die Beschaffenheit der Oberfläche. Je runder, glanzvoller, größer und makelloser die Perlen der Kette sind, desto seltener und teurer werden sie sein.
Alte Legenden zeigen uns, dass Perlen als Hochzeitsschmuck eine lange Tradition haben. Griechen und Römer weihten sie der Göttin der Liebe und Schönheit, Aphrodite bzw. Venus. Viele Jahrhunderte konnten allein die obersten Gesellschaftsschichten sich mit diesen kostbaren, weißen Edelsteinen schmücken. Sie waren Hochzeitsgeschenke von Königen und Adel.
Auch heute noch ist Perlenschmuck als Symbol der Reinheit und Schönheit ein beliebter Brautschmuck.
In dieser Kategorie finden Sie Schmuck im modischen Design aus Süßwasserperlen. Letztere reizen durch ihre Farben- und Formenvielfalt Designer zu immer neuen Entwürfen für Kette, Armband und Ohrringen. Man unterscheidet ovale, knopfförmige tropfenförmige, barocke und semi-barocke Perlen. Andere Formen werden nach ihrem Erscheinungsbild benannt, z.B. münzförmig, kreuzförmig, rechteckig.
Eine Reihe unserer Perlenschmuck Entwürfe aus unserer Boutique sind mit Edelsteinen kombiniert. Zuchtperlen harmonieren hervorragend mit Edelsteinen. In den letzten Jahren haben immer mehr Schmuck- Designer dies als Herausforderung begriffen. Dabei kann die Perle in einer Kette die Wirkung der Edelsteine unterstreichen oder aber durchaus auch die Hauptrolle spielen. Durch die Kombination mit so unterschiedlichen Edelsteinen wie Amethyst, Citrin, Granat, Turmalin, Quarz, Koralle, Türkis, Jade usw. ergibt sich eine unendliche Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten.