Perlenform![]() Generell kann man Zuchtperlen nach ihrer Form in runde, barocke (unrunde, unregelmäßige) und symmetrische (ovale, bouton- und tropfenförmige) einteilen. Formen der SüßwasserperleDie Süßwasser-Zuchtperle tritt vorwiegend in barocken Formen auf. Perfekt runde Perlen sind sehr selten; etwa 3 Prozent der Ernte sind rund bis annähernd rund, etwa 10 Prozent annähernd rund bis oval. Voraussetzung für die Entstehung einer Perle ist, dass sich aus dem eingepflanzten Gewebeteil ein Perlsack bildet. Dessen Form scheint in direktem Zusammenhang mit der Form der entstehenden Perle zu stehen. Wenn bei der Salzwasserperle ein perfekt runder künstlicher Kern eingepflanzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein runder Perlsack und eine runde Perle bilden, groß. Anders bei der chinesischen Süßwasserzuchtperle, wo üblicherweise nur ein Gewebeteilchen eingepflanzt wird. Die Chinesen versuchen unermüdlich neue Techniken zu entwickeln, um den Anteil runder Süßwasserperlen zu erhöhen. Formen der AkoyaperleBei den Akoyaperlen überwiegt die runde oder annähernd runde Form. Sie ist durch den zur Zucht eingepflanzten, zumeist runden Kern vorgegeben. Es gibt jedoch auch ovale, bouton-, tropfen- und barockförmige Akoya-Perlen. Formen der SüdseeperleDie Südseeperle hat einen eingepflanzten relativ großen, runden Perlmuttkern. Gleichwohl ist nur ein kleiner Prozentsatz der geernteten Südseeperlen vollkommen rund. Es gibt fast runde, ovale, tropfenförmige, knopfartige und barocke Formen. Technisch sehr hoch entwickelte Perlfarmen vermögen bei der Ernte einen höheren Anteil an runden und annähernd runden Perlen zu erzeugen, als technisch weniger perfekte Zuchtstätten. Ständig wird die Technik verbessert. In den letzten Jahren hat der Anteil an runden Perlen deutlich zugenommen. Dagegen findet man die immer noch sehr begehrten schönen tropfenförmigen Perlen heutzutage nur noch selten.
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